Allgemein, aphrodites children, pflanzen, sinn, sinne, sinnlichkeit

Aphrodite und die Aphrodisiaka

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Seit dem ich mich intensiver mit Pflanzen beschäftige, fällt mir immer wieder auf, wie viele Pflanzengattungen es gibt, denen Liebes- und Lustanregendes zugesprochen wird.

So enstand auch intuitiv die Assoziation der -aphrodites children-.

Pflanzen möchten in ihrer Natürlichkeit, in ihrer Schönheit, in ihren Wirkungen und Fähigkeiten als was grundsätzlich „Aphrodisierendes“ erkannt werden.

Etwas, was Lust und Liebe erzeugt.

Die Sprache der Blumen, die Sprache der Düfte, die Sprache der Natürlichkeit………

 

So laß ich heute den Satz von Rabindranath Tagore  ( indischer Künstler ):

Dumme rennen,

Kluge warten,

Weise gehen in den Garten.

Im Garten oder in der freien Natur können wir uns wohl fühlen, können wir auftauen und uns Fallenlassen vom Stress des Alltags.

Oft hilft uns ein Spaziergang im Wald oder die aktive und genauso passive Beschäftigung im Garten, um zu entspannen, frische Luft bewusst einzuatmen und sich an der Vielfalt der Natur zu erfreuen.

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich in den Wald gehe. Da ist dieser Wohlgeruch vor Ort und ich erfreue mich an Ästen & Wurzeln, die eine schöne Form haben oder Bilder in mir wach rufen.

Ich freue mich über die kleinen Samen, die zu einer Pflanze gedeihen und dann Früchte tragen. Ich freue mich an den natürlichen Prozessen der Jahreszeiten. Ich freue mich im Frühling über das Wunder der Natur, wenn alles wieder zum Leben erwacht. Ich freue mich über die Frühlingsgefühle.

Seit drei Tagen beobachte ich täglich meinen Holunder, der genau vor meinem Wohnzimmerfenster wächst. Da tut sich schon was 🙂 Neue Knospen entstehen.

Heute sassen zwei Blaumeisen auf dem Holunderstrauch und freuten sich mit ihrem Gezwitscher am Leben.

Heute bei glitzerndem Sonnenschein am Rhein freuten sich die Enten & die Schwäne und umgarnten sich schon im Angesicht des Frühlings.

Spätestens wenn draußen das Wetter auftaut, entsteht das Bedürfnis raus zu gehen und den Boden zu bearbeiten….mir die Finger schmutzig zu machen, aktiv zu sein im Garten – arbeiten zu wollen.

So viel *Lust* wird im Garten und in der Natur erweckt.

Im Garten werde ich zu einem völlig ausgeglichenen Menschen, frei von unnötigen Gedanken, beobachtend, aktiv und passiv zugleich, achtsam und genauso voller Kraft und Wucht = leidenschaftlich.

Die Wirkungen der Pflanzen schon im Frühling zu spüren, wie sie mich mit in diese Kraft des Lebens versetzen. Eine Dosis Brennnessel auf der Haut mögen zwar viele abtörnend finden, in mir weckt das dieses Kribbeln auf der Haut, Serotonin-Ausschüttungen und! Wonnegefühle für den Frühling, den Garten und die Pflanzen.

Kraft!

Aphrodisierend kann die Schönheit einer Pflanze sein. Wie selbstverständlich z.B. die Rose dem nachkommt, so war ich zuletzt ebenso von der Mistel beeindruckt, da sie im Grunde aussehen wie kleine Engel.

Heute habe ich am Rhein Treibhölzer gesammelt. Da sehe ich dann einen Ast, der aussieht wie eine Schlange oder andere geformte Hölzer, die ich einfach schön und ansprechend finde.

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Schöne Pflanzen:

Gerade steht vor mir meine Wohnzimmerpflanze-die Monstera. Ich liebe ihr Aussehen, ihre ausdrucksstarken Blätter, ihre überirdischen Wurzeln.

Ich erinnere mich an die Strelitzie, die Papageienpflanze oder Paradiesvogelpflanze der Kanaren. Sie sieht aus wie ein farbenfroher Vogel.

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Ich erinnere mich an den Lorbeerwald auf la Gomera. Mystik pur. So ursprünglich und lebendig….ein wahres Gedicht für die Sinne.

Hier – in der Heimat erinnere ich mich an die blütenreiche Nachtkerze und an die Königskerze in meinem Garten. Ein große Kerze steht in -getrocknet- immer noch aufrecht in meinem Wohnraum.

Ich erinnere mich an die Schönheit der Engelwurz in der freien Natur und jedes Jahr aufs Neue an die zart rosa Blüten und an das zarte Grün des Wiesenschaumkrauts. Und das schmeeeckt***

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Es gibt sogar Pflanzen, denen eine optische Erotik zugetragen wird. Der Lilie, der Orchidee, genauso Gemüse und Früchten wie Möhren oder Feigen und Erdbeeren…

In meiner Phantasie entstehen 1001 Verknüpfungen zugunsten der Schönheit aus der Natur….

Zugleich gibt es die Wirkungen der Pflanzen, die den Menschen gut tun und heilsam sind. Zum Beispiel ist die Nachtkerze ein wunderbares Hautpflegemittel und macht schön. Ebenso Gerüche, die aus der Pflanzenkraft entstehen, umgarnen mich. Gerüche, die aphrodisierend wirken wie zuletzt das aktuelle Beispiel des Harzes Labdanum ( siehe Beitrag ). Gerüche, die uns beruhigen oder be-hell-igen.

Be-hell-igen!!die Wirkung von Johanniskraut bei dunklen Gedanken; im Winter verschafft sie uns noch die Lichtenergie des letzten Sommers.

Oder das ätherische Öl der Jasmin macht sinnlich, auch Ylang-Ylang, Sandelholz, Rose und viele mehr.

Aphrodisiaka entstanden aus Erfahrungswerten, Bildassoziationen oder bestimmten Duftstoffen, auch durch einen Volksglauben im Laufe der Evolution. Wenige von den klassischen Aphrodisiaka sind dann tatsächlich wissenschaftlich anerkannt worden.

Aber solche -entschuldigung- oft beschränkten Wahrheiten der Wissenschaft können mich nicht -ganzheitlich- betrachtet interessieren.

Der Geruch täuscht uns – zum Beispiel- nie.

Aphrodisierend bedeutet, was Lust in mir weckt. Düfte, die zu mir passen, die mich schmücken und kleiden – innerlich wie äußerlich. Düfte, die eine Atmosphäre erzeugen. Sinnlichkeit ausstrahlen, die im Sinne der  (eigenen ) Natürlichkeit und Wahr-heit wirken.

Auch Gewürze wie z.B. Kardamom und Zimt gehören dazu. Die Geschmacksknospen wollen verwöhnt und verführt werden.

Ich habe mir mal ein Buch über klassische aphrodisierende Potenzmittel aus der Natur zugelegt.

Dem Maca aus Peru wird Potenzsteigendes zugesprochen.

Oder das Holz-Muira Puama, auch aus dem südlichen Amerika, sorgt für mehr Potenz und Lust.

Das sind zwei Beispiele, die ich durchaus schon getestet habe. Und ich habe nicht eindeutig solche Wirkungen als Information erhalten.

Ich bin davon überzeugt, das solche Pflanzen zusammen mit einem Duftbouquet, was die Sinne – im ganzheitlichen Sinne- erregt, die effektivste Methode ist, um den aphrodisierenden Effekt zu erreichen. ( oder eine längerfristige Einnahme wie z.B. bei der Maca-Knolle)

So gilt dies v.a. für die Sinneswahrnehmung, die entsteht, wenn wir ein bestimmtes Mittel aus der Natur für uns nutzen.

Und Aphrodite-die Liebesgöttin verteilt ihre Samen-Kinder aus ihrem Innersten, um uns Menschen ein Rund um Paket an Aphrodisiaka aus der Natur zu schenken.

Da fällt mir noch ein sooo schönes Beispiel ein: wenn meine Kätzchen an dem Baldrian schnuppern, sind sie ganz hin und weg. So als wären sie aphrodisisch angesteckt, genauso, als wenn ich mir eine persönliche Herz-Duftnote unter die Nase halte.

In diesem Sinne * ein Wohl auf die Natur und die Pflanzenwelt – sie sind  sinn-lich wertvoll.

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