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Lavendel * Teil 2 * die Pflanze 2018

texture-2151543_1920Seit ich mein 1. Jahresseminar in 2017 in der Kräuterkunde getätigt habe…mit einer wundervollen Lehrerin und wundervollen mitlernenden Frauen!…gehört es dazu, sich für jedes Jahr eine Pflanze ausfindig zu machen, die ganz besonders intensiv studiert werden will.

Letztes Jahr haben wir dies im Seminar orakelt. Und so zog ich 2017 den Gundermann * das Heckenmädchen. Darüber hatte ich mich sehr gefreut.

So ist mir die Pflanze sehr ans Herz gewachsen.

Anfang 2018 war ich schon mit der Frage beschäftigt. Mmmh….gibt es einen Wegweiser, Zeichen…welche Pflanze es sein kann, mit der ich mich 2018 ausführlich beschäftigen möchte?

Recht bald lag die Antwort sehr klar auf meiner Hand. Es ist der Lavendel.

Schon letztes Jahr habe ich einen Beitrag zum Lavendel verfasst – siehe Beitrag Lavendel * Teil 1.

Nun, der Lavendel ist gerade sehr präsent.

In einem meiner Lieblingsgelees u.a. mit Lavendel.

In Kräutersäckchen, die ich gerade herstelle.

In kreativen Phasen, wo mich der Lavendel gleichzeitig beruhigt und in meiner Kreativität beflügelt.

Nach der Inspiration meiner Kräuterlehrerin habe ich das Lavendellied kennengelernt. Sie laß mir den Text des schönen Lavendellieds vor. Das habe ich zuletzt in einem Beitrag für Euch aufgeschrieben.

Lavendel in der Abendmischung im Tee oder in warmer Milch.

Lavendel in Körpersalzpeelings, in selbst kreierten Ölen, in fester Körperbutter, usw.

Lavendel beim Putzen, als Bei-Geruch in der Wäsche, einfach beim Inhalieren, wenn die ätherische Essenz zusammen mit Wasser auf dem heißen Kamin verdunstet.

Lullaby Spray – ein Raumduft, der Lavendel enthält und für eine nächtliche ruhende Atmosphäre sorgt. „Ein Beruhigungs-Lied des Lavendels für die Aura“.

Einst war Lavendel sooo wild und frei und wurde des Weiteren als Nutzpflanze eingesetzt. In der Provence, wo Lavendel u.a. beheimatet ist, gibt es lila über lila Felder und Berghänge. Lavendel ist dort ein Duftelixier.
Hier dient sie eher der Schönheit in Bauerngärten und anderen Ziergärten. Aber die Pflanze hat auch tatsächliche Nutzen im Garten. Zum Beispiel lohnt es sich, Lavendel neben Rosen zu pflanzen, das hält die Blattläuse fern.
Sie ist primär eine (Mittel)meerpflanze und mag deswegen sonnige Lagen und steinige kalkreiche Bodenstrukturen. Und die Höhen.
Ich hatte bisher nicht sonderlich Glück mit dem Lavendel im Boden-hier ist es sehr lehmig und da hat sie sich nicht wohl gefühlt. Sie mag keine Staunässe. Deswegen entschied ich letztes Jahr Lavendel in Kübel zu pflanzen. Dieses Jahr wird es interessant, wie sich der Lavendel erholt hat.

Im Moment lerne ich immer wieder was über den Lavendel, immer differenzierter. So habe ich mir ein pastell-lila farbenes leeres Heft besorgt, wo ich alles aufschreibe, was mit dem Lavendel zusammenhängt.

Derzeit lasse ich mich von Susanne Fischer-Rizzi berieseln und parallel dazu vom schönen Katalog a la Rühlemanns, in dem es eine Vielfalt an Pflanzen und Saatgut gibt.

Und der Lavendel bekommt im Katalog mehrere Seiten an Aufmerksamkeit. Was es alles für Sorten gibt?! wooow….und auch sooo schöne Tips zur Pflege, Rezepte, usw.

Grundsätzlich gibt es den echten Lavendel. Dazu gehören Namensgebungen wie Lavendel fein und Lavendel extra. Die brauchen Lagen von 900 bis zu 1800m Höhe, um sich bestens zu entfalten. Dazu gehört auch der „kleine“ wilde Lavendel mit kleineren Stängeln und der Ursprünglichste im Duft.

Unterschieden werden dann noch mal Lavendel-Untersorten v.a. der Lavandula officinalis und Lavandula angustifolia.

Es gibt den Schopflavendel, der nur Höhenlagen bis zu 600m zum Gedeihen benötigt. Der ist anders im Aussehen. In den letzten Jahren habe ich ihn vermehrt auch hier im Verkauf angeboten gesehen.

siehe Bild

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Und den Speiklavendel ( Lavandula latifolia,… ) der vom Äusseren größer und eine eigene Duftnote besitzt. Er ist kräftiger im Geruch. Der Begriff Speikseife resultiert daher. In den Alpen werden stark duftende aromatische Pflanzen als Speik bezeichnet. Dazu gehört auch der Lavendel. Aber es gibt auch eine Pflanze, der echte Speik, eine alpine Baldriansorte, von der sich der Name ableitet.

Und dann liest man immer wieder Lavandin ( Lavandula intermedia ). Dies ist eine Hybridsorte. Eine Kreuzung aus Lavandula angustifolia und dem Speiklavendel. Dieser wird primär für den Wäscheduft genutzt oder einfach zur Luftverbesserung. Er kann auch als muskelentspannendes Mittel eingesetzt werden in Ölen für die Massage z.B.

Die feineren wilden Sorten haben ursprünglichere Wirkungen, die viel tiefer gehen. So wird geschrieben, das die feine und extra Sorte des Lavendels einem „spirituellen“ Duft gleicht.

Ich nutze meist von Primavera die Sorte -feiner Lavendel-.

Ich möchte mir zeitnah mal von Maienfelser Naturkosmetik den 1a wilden Lavendel als ätherisches Öl bestellen, um den möglichen Unterschied herauszukristallisieren.

Lavendel dient neben den bekannten Heilwirkungen der Entspannung, des Zentrierens als wunderbares 1.Hilfe Öl in der Hausapotheke. Er hilft bei Verbrennungen, Schmerzen, Insektenstichen, Hautproblemen. Im Alltag ist der Lavendel so nützlich gegen Motten, für eine entspannte Atmosphäre, in der Küche, usw.

Bei den Anthroposophen roch es oft so zauberhaft nach Lavendel, z.B. in einer Waldorfschule, wo ich öfters mal war. Seit dem putze ich regelmässig mit einigen äth. Tropfen mein Haus. Das macht wirklich Freude.

***Lavendel ist einfach fried-voll***

Ein Gedanke zu „Lavendel * Teil 2 * die Pflanze 2018“

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