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Vorbereitungen für die Gartensaison

nature-3061436_1920Wie jedes Jahr stöbere ich ab Lichtmess in meinen Pflanzenkatalogen.

Ich liebe den Pflanzenkatalog von Rühlemanns, er ist nicht nur ein anschauliches Objekt für vielfältige Pflanzen und Saat-Gut, sondern mit sooo zahlreichen Tips, Rezepten ausgestattet * das macht so eine wonnige Freude.

Deswegen sage ich auch, das der Rühlemanns Katalog eines meiner Lieblings“bücher“ ist. Die letzten Jahre kam der neue Katalog immer einen Tag vor Weihnachten per Post zu mir – ein ganz ganz wertvolles Weihnachtsgeschenk mit Vorfreude auf die nächste Gartensaison 🙂

Zu Beginn meiner Ausprobierphase im Garten habe ich auch schon mal exotische Pflänzchen bestellt. Im Laufe der Jahre komme ich immer mehr zu dem heimischen Pflanzengut zurück.

Viele Pflanzen, die heute beim Gucken in die nähere Auswahl kamen, waren dann die Pflanzen, die ich eh da draussen in der freien Wildbahn finden kann.

z.B. die Blutwurz oder die Angelica ( auch wenn es nicht die Erz Angelica ist)

Wie jedes Jahr denke ich, nicht so viel bestellen…

und dann schwingt doch die Vielfalt in mir…und ich sage mir, – wenn für etwas Geld ausgeben -, dann doch für das lebendige Leben oder gutes Saatgut zum Leben erwecken.

Die Vielfalt und Fülle ist will-kommen.

So habe ich mir dieses Jahr das 1. klassische Aphrodisiakum als Pflanze  bestellt-Damiana. Mit Damiana können feine Rezepte hergestellt werden. Damiana ist eines der wenigen Aphrodisiaka, welches in der Pharma-Branche anerkannt ist. Und sie zeigt eine wunder-volle gelbe Blüte.

Die Luftzwiebel sieht wooow aus….und kann immer wieder geerntet werden mit seinem lauchartigen Geschmack. Ich habe sie die letzten Jahren in anderen Gärten gesehen und ihre skurrile Form hat mich sehr beeindruckt.

Was Neues und Spannendes kommt auch aus der Hexenwelt. Und von einer mexikanischen Blüte. Mehr dazu…wenn mir die Anzucht gelingt. Ein Hauch von Exotik muß sein 🙂

Der Andorn ist die Arzneipflanze 2018. Und dieser möchte ich mich widmen mit all seinen Heilwirkungen.

Sobald sich der Frost wieder etwas gelegt habe, möchte ich noch die Kuhschelle säen.
Ich hoffe, das passt dann noch zur perfekten Ausaat-Zeit. Die Kuhschelle braucht noch die Kälte des Winter, um zu wachsen und zu gedeihen. Aber im Moment bräuchte ich Hammer und Meisel, um den Boden zu bearbeiten.

Des Weiteren steht spät. Ende Februar die Aussaat der Tomätchen an. Die brauchen es vorerst warm, um zu wachsen. Es macht Riesen-Freude, die kleinen Sämchen zu bewässern und innerhalb der nächsten Wochen zu beobachten, wie eine kleine Pflanze ensteht, die weiter wächst und gedeiht. Die kleinen Pflänzchen werden dann pikiert und in größere Töpfchen vereinzelt. Und im Mai landen sie im Gewächshaus, entweder in Eimern oder in Jutesäcke pflanze ich sie auch gerne.

Die Tomatensamen lege ich vorest gerne in abgekühltem Kamillentee ein. Das beschleunigt a. die Keimzeit und b. wird die Pflanze dann widerstandsfähiger.

Dieses Jahr probiere ich mich mal in der Sorte Ochsenschwanz. Eine fleischigere Tomate, die besonders schmackhaft ist (ich kenn sie aus Bioläden) und gut für Sugos und zum Kochen verwendet werden kann. Weitere Sämchen vom letzten Jahr gibt es noch getrocknet auf dem Küchenrollenpapier….

Hof Jeebel begleitet mich jetzt auch schon seit Jahren, primär wegen der Kartoffelauswahl. Dort bestelle ich Pflanzkartoffeln für die nächste Saison.

Ich habe auch immer mal wieder bei Dreschflegel bestellt, so das ich den Katalog auch genießen darf. Mit wertvollen Infos zum gentechnikfreien Anbau und interessanten Artikeln über Pflanzen und Co. Wenn mir dann noch was einfällt, was ich noch brauche, nutze ich den Dreschflegel Versand.

All meine bestellten Artikel kommen aus nachhaltigen Pflanzengeschäften.

Für die Bienen und Schmetterlinge gedenke ich auch jedes Jahr. Es macht so eine Freude in den helleren Lichtmonaten die vielfältigen fliegenden Wesen in meinem Garten zu beobachten. Und es gibt Pflanzen, die ziehen die Schmetterlinge, Bienen und Hummeln magisch an. Auch Gründüngung ist eine gute Gabe für den Boden a. für eine bessere Bodenstruktur und b. gibt es Sorten, die mögen die Bienen sehr gerne wie z.B. die Phacelia.

Ich hab mir mal ein Buch angelegt, wo ich immer mal wieder Tips, Gedanken aus der Pflanzen- und Gartenwelt aufschreibe.

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Auf der 1.Seite dieses Buches schmückt sich ein Satz von Wolf Dieter Storl:

„…wie kleine Kinder, wenn man sie zu Bett bringt, so soll man diese jungen Setzlinge in Mulch einbetten und mit dem Licht der Seele, mit der inneren Sonne ausstrahlen “

In den letzten Jahren arbeite ich auch mit dem Buch von ihm

– Der Selbstversorger – mein Gartenjahr.

In dem Buch stehen für mich die einfachsten umsetzbaren Tips und Tricks. Wolf Dieter Storl bleibt in seinen Gedanken -ganzheitlich-,  und ich liebe seine Schreibweise. Letztes Jahr habe ich mir noch mal das Kapitel über das Kompostieren verinnerlicht. Auch Wildpflanzen im Garten sind erläutert, Düngungen aus der Natur, usw.

Ein weiterer Klassiker zum Obst-und Gemüseanbau ist John Seymours

Selbstversorgung aus dem Garten: Wie man seinen Garten natürlich bestellt und gesunde Nahrung erntet.

Ich hatte dieses Buch über 2 Jahre als Leihgabe und es ist soooo ausführlich und schön beschrieben.

So kommt die Zeit, das ich wieder in meinen Büchern ( auch von Sepp Holzer – Permakultur,…)  schmökere und anderen Informationen mehr zugänglich bin. Ich nutze auch gerne das Internet Forum von Lisa Pfleger und Co – Experiment Selbstversorgung. Da bekomme ich die Newsletter mit immer wieder spannenden einfachen Tips. Genauso mag ich das Buch von Lisa Pfleger -vegan * saisonal * regional -. Das Rezepte-Buch ist in verschiedene Jahreszeiten gegliedert und es werden im weitesten Sinne keine ganz feststehenden Rezepte angeboten ( auch! ), aber genauso Variationen, Möglichkeiten, usw. aufgezeigt.

So was liebe ich ja***

Und ich freue mich auf das Wiedersehen mit der mauretanischen Malve, mit den Kornblumen, den Apfelbäumen, dem Beifuß, den Tulpen und Narzissen ( schon ganz bald), der Eberraute, dem Dost, dem Hopfen, der Urtica, der Nachtkerze, der Königskerze und vielen anderen Art-Verwandten. Nicht zu vergessen – die orientalische Mohn-lady  * es ist ein atemberaubender Moment, wenn sie blüht 🙂 ( siehe Beitrag zu Mohn )

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Des Weiteren habe ich schon letztes Jahr Saat-Gut des Tüpfeljohanniskraut besorgt, so das es aus meinem eigenen Garten  2018 Rot-Öl geben kann. Das nutze ich z.Z. – im fortgeschrittenen Winter gerne als Lichtnahrung für meinen Körper, um nicht zu sagen -als antidepressive Nahrung für mich und meine Seele 🙂

Mit Vorfreude auf den Frühling***

 

 

 

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