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Die Birke

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Sie ist der Inbegriff für den Vorboten auf den Frühling.

Der Lichtbaum. Der Freudenbaum.

Sie ist einer der frühsten Weck-Lebewesen nach dem Winter.

Gegenüber meines Grundstücks stehen vier prachtvolle Birken, die für mich eine ganz besondere Bedeutung haben.

Insbesondere in der Baumwelt ( auch Pilze) bin ich nicht so wissend, oft kann ich den ein oder anderen Baum noch nicht unterscheiden. Das steht auch auf meinem Wunschzettel…mehr über Bäume und essbare Pilze zu lernen.

Die Birke dennoch, ist mir vertraut.

Ihr klarer Ausdruck in weiß-silbrigem Mantel ( ihre Rinde) ist erkennend auf den 1.Blick.

Ihre Symbolik spricht für den Neuanfang, sie hat eine sehr reinigende Wirkung.

Die Rune Berkana steht für die Birke-und auch für Wachstum, für die Frühlingsbotschaft und für die Fruchtbarkeit.

Auch im Mai werden Birkenbäume für den Maibaum genutzt. Ein altes Ritual, was sich immer noch bewährt. wie schön…..

Ihre zarten Blätter können im Frühling wunderbar gegessen werden.

Auf einer Kräuterwanderung habe ich mal etwas ganz Feines und Einfaches gegessen:

Birkenblätter mit Goudawürfelchen,etwas Essig,Öl,Salz und Pfeffer. Total lecker. Seitdem ist das ein Klassiker in meiner Frühlingsküche.

Und darüberhinaus gibts sooo eine Vielfalt an fantastischen gekochten Rezepten mit Birke….auch im Müsli, im Smoothie, usw.

Die Birke hatte schon in alten Zeiten in unseren Breitengraden kräftige und auch all-tägliche Botschaften. Früher wurde auf Birkenrindenpapier geschrieben und zusammengerollt. Sämtliche Alltagsgegenstände wie Löffel, Teller,Schuhe,Fackeln…dafür war das Birkenholz geeignet. Es wurde auch als Baumaterial verwendet.

In Notzeiten wurde an der Birkenrinde gekaut, weil sie viel Zucker, Öl, Nährstoffe und Vitamin C enthält.

Im Sinne der Frühlings-Berührung wurde mit einer Birkenrute alles symbolisch lebendig gemacht. Alles was fruchtbar werden soll, wird berührt…..der Acker, die Pflanzen, Tiere und Menschen. “ Erquicken“ein alter Fruchtbarkeitsbrauch bzw. das Peitschen der Haut, um die Lebensgeister zu wecken.

Die Birke spült die Schlacken des Winters fort. Blätter und Knospen im Tee, wie gesagt-im Salat,oder,oder, in Bädern und Fußbädern, als Haarwasser oder im Räucherwerk.

Betula-ihr botanischer Name ist eine Unterart der großen Birkenfamilie mit diversen Unterfamilien und Individuen.

Aus der Birke kann – wenn die Säfte steigen- Birkensaft abgezapft werden.

Doch bisher tue ich mich schwer, meine Lieblinge-die Birken „anzubohren“.

Die äusserliche Kraft der Blätter, usw. zeigt sich darin, das nutzen zu können, was für mich sichtbar ist, ohne den Baum zu verletzen. Das ist eine eigen-sinnige Ansicht.

Die Birke ist ein typisch nordische Pflanze, insbesondere in Skandinavien wachsen die Birkenbäume noch gerne und gut. Auch die Kelten und Germanen verehrten die Pflanze sehr. Und die Russen sagen: “ die Herrin des Waldes „.

Birkenmet oder Bier berauscht(e) die Sinne.

Bei Gicht und Rheuma ist sie hilfreich, auch bei Nierenangelegenheiten. Und bei Schuppen, die insbesondere in der Übergangszeit von Winter in den Frühling auftauchen können, hilft Birkensud.

Auch im Sinne des Glaubens an die Natur und Naturkräfte ist Birke ein Kraft-Baum.

So wurden schon Besen von Wald-und Wiesenfrauen aus den Ästen der Birke hergestellt oder wichtige Informationen auf Birkenblätter geschrieben. Oder das B als Rune im Garten eingesetzt-für Wachstum und Fruchtbarkeit.

Birken dienen oft als Wegmarkierung, weil sich das Äussere leicht sehen lässt – auch im Dunkeln. Sie ist auch ein Schutzbaum.

Kontakt zu dem jeweiligen Baum aufzunehmen, ist eine sehr schöne Andacht und Wahrnehmungsübung. Sie hat eine Traum- und Phantasie-Energie und bringt alles Schöne, Positive, Neue, Verändernde mit einem Füllhorn aus sprudelnder Energie.

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Aphrodite und ihre Kinder freuen sich sooooo sehr auf den Frühling ***

 

Ein Gedanke zu „Die Birke“

  1. Im keltischen Ogham heisst die Birke BETH und steht genau wie überall auch für den Neuanfang. Das kommt daher, weil die Birke eine Art „Wegbereiter“ ist, sie ist einer der ersten Bäume, die auf Erden wachsen, neue Gebiete besiedeln, ein sehr alter Baum also.
    Hab mich schon immer gern mit Bäumen beschäftigt, von daher liegt mir auch das Wissen der Kelten so am Herzen, welche die Bäume und überhaupt die Wälder sehr verehrt haben 🌳
    Was ein „Zufall“, dass an meinem Geburtstag der „Internationale Tag des Waldes“ begangen wird 💚

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