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Wacholder

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Wacholder = Juniperus kommt aus der Familie der Zypressengewächse.

In Europa kommen zwei Arten des Wacholders vor – der gemeine Wacholder und der Sadebaum. In der Lüneburger Heide ist er z.B. häufig anzutreffen.

Früher kam er in fast in jedem Garten vor – als lebendige Hausapotheke.

Da gibts noch den Namen – Machandelbaum –  und viele weitere regionale Bezeichnungen wie in den Alpen z.B. ( Frau ) Kranewitt.

Und die Beeren sind botanisch betrachtet keine Beeren, sondern Zapfen. Da sie aber mehr einer Beere ähneln, hat sich die Wacholderbeere als Name eingebürgert.

Der Wacholder ist ein immergrüner Strauch oder Baum. Je nach Sorte wird er richtig groß, andere Sorten bleiben klein. Sie kommen vorwiegend in der Nordhalbkugel der Erde vor.

Vom Wacholder können alle Pflanzenteile genutzt werden.

Wacholder in der Medizin wird zur Verdauungsförderung, bei Harnwegserkrankungen, für die Atmung und bei Infektionen eingesetzt.

Hauptsächlich werden die Beeren eingesetzt.

z.B. im Gin oder Bier, in antialkoholischen Getränken, in der Räucherung von Fleisch oder Fisch. Oder in der Sauerkrautherstellung zusammen mit Kümmel & Lorbeer entsteht durch einen Milchsäurevorgang vom herkömmlichen Weißkohl das Sauerkraut.

Das ätherische Öl nutze ich gerne in selbstgemachten Ölen oder anderen Kosmetika als Kopfnote ( entspannend und klärend ) .

Mit Wacholder zu räuchern, macht Freude.

Ich liebe dieses frisch-harzig-holzige natürliche Duftkleid von Wacholder.

Gebrüder Grimms beschrieben den Machandelbaum in einem ihrer dunklen Werke.

Oder das Wort „Weihrauchbaum“ deutet a. auf seine aromatische und b. reinigende desinfizierende Wirkung hin, die der Wacholder verströmt, wenn man ihn verräuchert. Schon früher zu Zeiten der Pest wurde damit fleißig geräuchert.

Wild wachsender Wacholder steht heutzutage unter Naturschutz.

Für schwangere Frauen ist Wacholder nicht geeignet.

Wacholderbeeren als Ganzes kaufen und bei Bedarf mösern. Das scheint mir die beste Methode – und in der Küche möglichst nicht überdosieren – denn Wacholder ist sehr aromatisch (da kann auch die ganze Beere verwendet werden und muß nicht gemörsert werden )

Latwerge – Rezept ( aus der Schweiz ) = Wacholdermus

500 g frische Wachholderbeeren waschen, in eine Pfanne geben und mit
Wasser halb so hoch wie Beeren auffüllen, aufkochen, 10 Minuten kochen,
absieben und dabei gut auspressen
500 g Zucker oder Honig
mit 5 dl Wacholdersaft mischen, aufkochen und unter Rühren zu Sirupdicke einkochen.

Latwerge in saubere Gläser füllen und verschliessen

Haltbarkeit:
8  9 Monate, an dunklem, kühlen Ort aufbewahren.

Verwendung:
Eignet sich als Brotaufstrich oder zum Würzen

dea-pherominia-zeichnung-54lilaAphrodite sagt:

*der Lebensbaum gibt Lebenskraft*

 

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