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Tamarinde

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Der botanische Name Tamarindus indica  gehört der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse an und ist in der großen Familie der Hülsenfrüchtler beheimatet.

Der Tamarindenbaum kann ein staatlicher großer alter Baum werden, der immergrüne Blätter hat. In der Blütezeit entstehen traubige Blütenstände. Dann entstehen 3- 15cm lange Hülsenfrüchte, in einer meist gekrümmten -sehr interessanten- Form, in kaffeebrauner Farbe. Im Inneren befindet sich ein Fruchtmus und ca. 10 Samen.

Ursprünglich war er in Afrika beheimatet, wird aber schon seit Langem in Indien und anderen tropischen bis subtropischen Gebieten dieser Welt angebaut.

Die Tamarinde heißt auch „Dattel aus Indien“.

Auch in Thailand ist sie berühmt.

Die heutzutage angebotene Ware kommt meist aus Indien.

Es werden 2 Arten unterschieden. Die süße und saure Tamarinde.

Das süße Fruchtmus ist bräunlich, das mehr saure Fruchtfleisch dunkelbraun*schwarz*rötlich.

Tamarindenfruchtmus ist reich an Vitaminen und Spurenelementen.

Tamarinde wird hauptsächlich als Nahrungsmittel genutzt, ist aber auch ein mildes schonendes Laxans.

Tamarinde hat auch in der ayurvedischen Medizin eine Bedeutung zwecks Abführen,  Fiebersenkung, aber auch in der Entgiftung und bei Wechseljahrbeschwerden.

Bei 10 Grad gelagert ist die Tamarinde mehrere Monate haltbar.

Auch das Holz ist sehr hart und findet in der Möbel-und Werkzeugherstellung oder als Brennstoff seine Bedeutung.

Tamarinde wird in der Küche oft in Chutneys und Currygerichten genutzt. Auch in Marmeladen, Getränken schmeckt es erfrischend und ist ein Konstistenzgeber (wg.Pektin). In Asien kann man Tamarinde als Block oder Paste kaufen. Also v.a. in der indischen und Thaiküche, in Südamerika und Südafrika gehört Tamarinde auf den Speiseplan. Die Fruchtpulpa mischt sich auch gut mit Chilli.

Die Samen können als Kaffeeersatz geröstet werden.

Aufgrund säurehaltiger Inhaltsstoffe wird er in Europa auch als Essig Asiens genannt (Weinsäure,Apfelsäure,..)

Um Tamarinden-Essig herzustellen, wird Tamarindenmus mit heißem Wasser überbrüht, dann abgesiebt. Sirup entsteht,wenn Zucker dazu gegeben wird. Es können wunderbare Dressings und Saucen daraus kreiert werden.

In der berühmten Worchester-Sauce ist auch Tamarinde. Eine original englisches Rezept.  Dieses Rezeptur wurde wahrscheinlich von Indien nach England gebracht und findet z.B. im Cocktail * Bloody Mary* mit Wodka und Tomate seine Verwendung. Oder im international bekannten Caesar Salat kommt Worchester-Sösschen auch zum Einsatz.

In Marmelade paßt Tamarinde wunderbar zu Guave. Werde dies bald ausprobieren. (es gibt Internetfirmen, wo man gutes exotisches Obst kaufen kann-auch Tamarinde-aufgrund der langen Haltbarkeit lohnt es sich, diesen im Repertoire der Küche aufzunehmen!!!)Alternativ gibt es Tamarinde ja in asiatischen Lebensmittelläden -wie gesagt- als Paste z.B.

Auf la Gomera konnte ich die Tamarinde auf einer Obstplantage live probieren. Ein so feiner eigensinniger frischer Geschmack.

Buchtip:

Kräuter Gewürze & Essenzen von Elisabeth Lambert Ortiz- das Handbuch für die Küche enthält vielfältige Erklärungen zu Gewürzen und Co, Aromen aus dieser Welt sind nach verschiedenen Kontinenten sortiert. Ein großes Kapitel zu essbaren Blüten und ein eigenes zu Kaffee, Tee und aromatisierten Getränken sind vorhanden und vieles mehr. Ich mag das Buch sehr!!!

 

 

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