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Vorbereitungen für die Wintersonnenwende

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Im Jahres*Kreis hat die Wintersonnenwende einer der signifikanten Hauptplätze.

Neben nicht mehr nachvollziehbaren Ritualen a la Weihnachten,Konsum und Jesusgeschichten,ist die Wintersonnenwende ein altes kosmisches Sonnenfest.Auch wenn dabei Geschichten,Mythen,die Märchenwelt eine schöne Rolle spielen können.

Die Natur verändert sich,ein silbriger Schleier aus Eiskristallen liegt auf ihr,die Erde kommt zur Ruhe,Kälte umhüllt uns und es wird dunkler,von Tag zu Tag.

Die vorbereitende Phase des Advents schenkt uns trotz der zunehmenden Dunkelheit lichtvolle Momente.

Und der Sinn dahinter ist,sich vom äußeren auf das innere Licht zu konzentrieren,auch wenn die vielen Lichter,die ich immer wieder da draußen an den Häusern,auf der Straße beobachte,eine schöne Ergänzung sind.

Viele Veränderungen können nur in der Dunkelheit erschaffen werden,als Beispiel möchte ich nennen,das es in der Geschichte viele Einweihungen oder Initiationen gab,die in dunklen Höhlen oder in dunklen Räumen stattfanden.

Dabei bekommt auch die nächtliche Atmosphäre seinen Charme,die wir z.Z. stärker empfinden,weil es früh dunkel wird,usw.

Es ist eine Möglichkeit,in die Tiefen unserer Seelen einzusteigen,wenn wir es zulassen.

Schon früher nutzten die Bauern die Winterzeit,um in der Stube zu sitzen und zur Ruhe zu kommen .Ein schönes Bild dabei ist,daß die Frauen am Spinnrad Wolle gesponnen haben.

Und so stelle ich mir das vor…..“ich spinne neue Fäden“

Auch wenn das äußere Licht unsichtbarer wird,so ist es da….in uns selbst,in der Einheit allen Lebens.

So stelle ich mir das vor….in der Stube zu sitzen und dem Licht in Form von Kerzen und dem wärmenden Kamin Anteil zu nehmen.

Der Brauch des Adventskranzes ist alt.Und so wurde früher nicht eine nach der anderen Kerze angezündet,sondern mit der zunehmenden Adventszeit eine nach der anderen Kerze gelöscht.D.h. zum 1.Advent zünde ich alle Kerzen an und lösche mit jeder Woche eine weitere Kerze,um die zunehmende Dunkelheit in mir aufzunehmen.

So das ein Bild bewußt entstehen kann-tief in mir brennt das Licht weiter-für  mich und diese Welt.Durch die Unterstützung einer angeleiteten Sonnen-Meditation kann ich meine Strahlkraft innerlich beleuchten!!!

Genauso wie zu anderen Phasen des Jahres lohnt es sich,passend zum Advent die Stube zu reinigen,zu entrümpeln,sich neu zu sortieren und zu räuchern.

Ich nutze meist fürs Putzwasser einige Tropfen ätherisches Öl.Mein diesjähriger favorit ist Tonkaöl,aber auch die Kombination von Orange und Zimt finde ich rund.

Wach gerufen werden dadurch auch Assoziationsketten an den Advent während der Kindheit oder Düfte können mich einfach wärmen( wie z.B. Zimt) oder umschreiben in mir die Vorstellung von dem dunklen Raum-z.B. geheimnisvoll-ist für mich persönlich z.B.Ylang-Ylang und/oder indischer Weihrauch.

Beim „Fäden spinnen“ geht es darum,erst mal das alte Jahr abzuschließen und dadurch neue Räume zu betreten.Es lohnt sich durchaus,v.a. zu Beginn der Adventszeit,nachzusinnen,wer mich im letzten Jahr begleitet hat,wem ich danken kann.Welche Situationen waren besonders schön?Was habe ich gelernt?Was nehme ich weiter mit,was lasse ich zurück?

Des Weiteren können wir das,was wir aus der Kindheit kennen-einen Wunschzettel für Weihnachten schreiben-im übertragenen Sinne nutzen.OK,ich wünsche mir z.B.auch etwas Materielles wie z.B. aktuell einen Wasserfilter,doch was gibt es darüberhinaus?

Es geht darum,seinen Träumen und Visionen Raum zu geben,diese so wirk-lich wie möglich darzustellen.

An der Stelle möchte ich sagen,das v.a. in der dunklen Zeit Tag-und Nachtträume bewußt gefördert werden,um Eindrücke zu sammeln.Diese können uns fürs neue Jahr,für neue Projekte,…..eine Richtung geben.

Ebenso paßt in die Jahreszeit,regelmäßig Fußbäder durchzuführen.Das wärmt von der Basis,ist eine wunderbare Konzentrationsübung zum Erden,bevor ich mich auf die Traumwelt,an das „Spinnrad“begebe.Ganz einfach und effektiv mit Natron oder mit selbst kreiierten Salzen aus Kräutern+Blüten.

Ein weiteres sinngebendes alltägliches Ritual ist Tee trinken.Ich gedenke dem Jahr mit all meinen getrockneten Kräutern aus dem Garten.Zur Immunaufrechterhaltung nutze ich gerne kleingeraspelten Ingwer mit Honig,es können auch frisch gepresste Orangen mit in den Tee gegeben werden,oder ich koche auch Äpfel aus der eigenen Ernte zu einem Teesud.Ein weiterer winterlicher Highlight-Tee ist Chai.Ich koche ihn mit first flush Darjeeling und einer handvoll gemörserten Kardomonkapseln auf(2-3Min.),seihe schwarzen Tee+Kardamon ab und runde ihn mit Frischmilch und Honig auf.Das ist sooo lecker!

Erwähnenswert ist ebenso,daß auch die Vögel draußen weiter Nahrung brauchen.

Es lohnt sich,diesen Meisenknödel,Sonnenblumenkerne,usw.anzubieten.

Auch draußen in der Natur passiert viel.Der Kompost,die Erde selbst  kann zu neuer wertvoller Energie heranreifen,eben nur durch die Phase der Dunkelheit,der Kälte und Ruhe.

Heutzutage ist so viel modisch und manchmal auch teuer.Von Superfood,über Vitamin Präparate für den Winter,usw.Manchmal ist es eben einfach nur die Ruhe selbst,die das Immunsystem stärkt oder z.B. die Bildkraft der inneren Sonne:-)ganz viel Vitamin D!

Es ist sinnvoll,sich im Winter *Winterspeck* anzulegen.Ob das in Form von fettigem Süßen sein muß,ist jedem selbst überlassen.Schoki ist ja auch Seelennahrung:-)Darüberhinaus hat sich die Natur was dabei gedacht,daß Kohlsorten z.B. in der Wintersaison gedeihen.Wärmende Eintöpfe,Kartoffeln,die während des Winters gut überleben können,können zu kreativen schmackhaften Gerichten verwandelt werden.Nüsse sind auch eine tolle Alternative zu süßen Schokoladenweihnachtsmännern:-)Und Weihnachtsplätzchen backen ist einfach wooow – mit Zimt,Nelke,Kardamon,Sternanis,Vanille,Tonka,Piment,Ingwer,Macis

Auch mein jährlicher Rumtopf ist jetzt reif.In diesem sammle ich ab Mai angefangen mit den Erdbeeren jeden Monat saisonale Früchte in einem leckerem braunen Rum.Das Ganze wird mit feinen oben genannten Gewürzen abgerundet.Und jetzt in der Adventszeit ist es mir ein Genuß,den Rumtopf zu schlürfen oder ihn mit Pudding,Milchreis oder übers Eis zu verzehren.

Ein weitere Reflektionsebene beim Fäden spinnen ist:

Wo hab ich dieses Jahr anderen Menschen geholfen?

Was habe ich für Andere getan?

Was habe ich für mich selbst getan?

Welche Nuß habe ich noch zu knacken?Was kann ich noch ausgleichen oder auch verzeihen,damit ich es nicht mit ins neue Jahr nehme?

Es geht auch während der Adventszeit und insbesondere in hiesiger Zeit darum,auch andere in das eigene Universum mit einzubeziehen.

Wie schön wäre es,wenn die Menschen da draußen neben dem Anspannungsstreß a la Weihnachten und Konsum,neben den politischen frustierenden Gegebenheiten mal ein neues Tor öffnen.Das Grundbedürfnis eines jeden Menschen,so behaupte ich,ist zu lieben und geliebt zu werden.

Dem Sinnlichkeits-Aspekt eine neue Dimension zu geben,macht Sinn.Sich Zeit zu nehmen,sich verbinden,statt zu trennen.

Auch wärmende Öle können uns verzaubern.Ich stelle auf meinen aufgeheizten Kamin Kokosnußöl oder aktuell Rosenöl,reibe mich damit nach dem Duschen ein.Oder ich schenke meinem Umfeld diese Aufmerksamkeit und gönne meinen Liebsten eine Massage.

Ein wunderbarer Ersatz für Adventskalender ist jedem Tag ein besonderes Motto zu geben.Oder jeden Tag ein neues winterliches Rezept in der Küche auszuprobieren,oder jeden Tag eine sinnstiftende Geschichte zu lesen,eine Meditation durchzuführen,besondere Lieder abzuspielen.

Ich mach jedes Jahr für die Adventszeit eine playlist.Musik ist ein wundervolles Medium,um Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

Im (inneren und äußeren) Licht steht nicht nur die Sonne,die uns nährt und wärmt,sondern auch viele Hoffnungen auf Frieden,Glück,Zufriedenheit.Die Bewußtwerdung,das dieses Licht ganz tief in uns neu geboren werden will,um genauso wie die Sonne,zu nähren und zu strahlen,macht Sinn.

Die Adventszeit hat eine wunderbare Überschrift:

Sinn*Sinne*Sinnlichkeit

Fortsetzung(en)folgen….

 

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