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Mugwort-Artemisia vulgaris-Beifuß

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Neben Brennnessel und Hanf  ist der Beifuß für mich  einer der bedeutsamsten Kulturpflanzen vor Ort.

Ja, sie hat eine groß – artige Wirk-lichkeit und sie wirkt.

Der Beifuß hat sich hier in meinem Gärtchen von alleine angesiedelt und zeigt mittlerweile im Eingangsbereich meines Grundstücks seine Größe.

Im Grunde genommen ist sie eine Pflanze, die den ganzen Erdball beschenkt.

Sie  ist so alt wie die Steinzeit und war schon immer die Mutter aller Pflanzen.

Schon aus Kindestagen ist mir Beifuß im fettigen weihnachtlichen Gänsebraten bekannt, um diesen bekömmlicher zu machen.

Im Frühling ist der Beifuß ein feines Wildgemüse, erinnert tatsächlich an den Geschmack von Artischocken.

In der Frauenheilkunde ist die Artemisia einer der wichtigsten Heilkräuterchen, aus einer Kur im Tee, als Ölauszug oder als Tinktur gut anwendbar. Die Liste aus Extraktionsverfahren und Verwendungsmöglichkeiten ist lang. Die Inhaltsstoffe des Krauts wirken auf das Unterleib und Verdauungssystem entkrampfend, hilft bei Bronchitis und Fieber. Als Entgiftung ist sie hilfreich ( harn-und schweißtreibend ).Der Beifuß bringt die weiblichen Hormone ins Gleichgewicht. Auch in der Schwangerschaft, zur Geburtsvorbereitung das Mittel der Wahl und gar bei Kinderwunsch kann die Pflanze eine Schwangerschaft initiieren.

Beifuß hält die Motten aus den Kleiderschränken fern.

Der wissenschaftliche Name leitet sich von der griechischen Göttin Artemis ab. Sie ist eine sehr sehr vielschichtige Göttin: u.a.die Vegetations-Fruchtbarkeits – und Mondgöttin, die Schutzpatronin  für gebärende Frauen, Hüterin und Wegweiserin zur Anderswelt. Sie ist eine selbstbestimmte wilde und freie Energie.

So habe ich die Erfahrung gemacht, das Beifuß neben dem Bett aufgehangen, meine Phantasie und inneren Bilder erweitert. So habe ich die Erfahrung gemacht, das mich Beifuß nach dem Räuchern oder der Einnahme erdet, mich ins Hier+Jetzt bringt und meine Eingebungen inspirierend und mit einem ruhigen Gemüt zu verwirk-lichen sind. D.h. sie ist keine psychoaktive Pflanze im klassischen Sinne, sondern erweitert den Horizont um eine schöne Dimension bzw. Bewusstseinsebene weiter.

Die Artemisia vulgaris hilft Räume effektiv zu reinigen.

In der Verwandtschaft der Pflanze gibt es noch viele Verwandte der Artemisia. Bekannt ist das Moxakraut ,was in der TCM Energieströme aktiviert. Auch die Indianer kennen eine  Beifußart: die Sage ( brush ), die ebenso zur Reinigung dient.

Die alten Ägypter und Perser verehrten ebenso die Pflanzengöttin. V.a.Hebammen, traditionsbewusste Kräuterfrauen und Ärzte nutzten dieses wundersame venusianische Heilkraut. Und in unserem Kulturkreis waren auch die Kelten und Germanen von der Pflanze ziemlich angetan. Im Keltischen hieß sie Mugwurz = wärmen, kräftigen. Der Beifuß als Amulett getragen unterstützt das allgemeine Gesundheitsgefühl.

Im Grunde wirkt der Beifuß in seiner Äusserlichkeit unspektakulär, trotz seiner Größe ist er luftig / leicht in einem schönen Grün, welches oft an Wegesrändern zu finden ist. Weitere Verwandte vom Beifuß sind der Wermut = Artemisia absintum und die Eberaute = Artemisia abrotanum. Alle kommen aus der Familie der Korbblütler.

Da Artemisia vulgaris Wärme erzeugt, hilft sie bei Verkrampfungen, kalten Füsschen und erwärmt von Innen.

In verschiedener Literatur sind unterschiedliche Angaben zur Erntezeit aufgezeigt. Sobald die Pflanze im Frühjahr sichtbar ist, kann sie verwendet werden. Erst die Blätter, des Weiteren in den zunehmenden Sommermonaten die Blüte und auch die Wurzel ist nutzbar. Meine Mutterpflanze hat viele kleine Kinder drumherum erzeugt. Die Pflanze sät sich selbst aus und ist ein Lichtkeimer.

Aphrodite sagt:

in meinem Stammbaum beheimatet!

eine Muttergöttin…hilft dem Weib beim harmonischen Frau-Sein und ihren Kindern auch

Rezept:

Kräuterbündel – aus dem Englischen – smudge sticks, wird zusammen mit Lavendel gebunden. Auch andere angetrocknete bis getrocknete Pflanzenteile, die räuchergeeignet sind ( z.B.Rosenblätter, Nachtkerze, Mohnblüten,…), können mit“ verbandel t“ werden. Dazu nutze natürliches Garn. Die Kunst liegt darin, die “ Räucherstäbchen “ nicht zu locker und nicht zu fest zu bündeln und Zwischenknoten auszuführen. Für mich die schönste und effektivste Art, Kräuter zu verräuchern. Beifuß spielt dabei die Hauptrolle. Beifuß hat durchaus einen herben Charakter, zusammen mit Lavendel erzeugen die Rauchgeister einen wunder – samen Eigengeruch.100_0161

*japanisches Gericht*

junge Beifußblätter mit Soja und Sesam andünsten…..

Lecker, liebe Pflanzenmama!

und danke***

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